Das Sommermärchen ist vorbei … naja, zumindest teilweise, oder vielleicht auch nur für die Menschen die dachten, da gibt es eines … soviel ist klar, die Augenwischerei mit Statistiken hat einmal mehr dafür gesorgt, das man viele Dinge einfach nicht mehr klar sehen kann/will.
Träume sind ja toll, aber einer Statistik, die besagt, das man seit 1999 kein Spiel bei einer Weltmeisterschaft verloren hat, sind doch nicht strapazierfähig. Das sind geschmeidige 12 Jahre … und da hat sich z.B. Alexandra Popp wohl eher mit Barbie Puppen beschäftigt und nicht von der Karriere auf dem Rasen geträumt.
Es ist halt – wie auch bei den Männern – das solche Zahlen gerne genannt werden. Vielleicht macht man das aus Motivation, vielleicht denkt man nicht darüber nach, aber die Erde dreht sich weiter und auch “kleine” Mannschaften werden größer. Wenn man sich die letzten 10 Jahre bei den Männern anschaut, wie viele japanische Fussballer haben in der deutschen Liga denn so gespielt? Genau… und in den letzten zwei Jahren? Die Japaner haben bei den letzten grossen Turnieren auch recht gut abgeschnitten und tollen Fussball gezeigt, warum sollte das bei den Frauen anders sein? Die ehemaligen Platzhirsche hatten zwischenzeitlich kaum Ballbesitz und haben erst die letzten Minuten gemerkt, das es um die Wurst geht und man mit Statistiken kein Spiel gewinnen kann.
Glückwunsch Japan!






